Und die Performance beginnt jetzt (2014)

 


 


 

Es ist der Moment, der einem die Kehle zuschnürt. Ein Schauer läuft über meinen Rücken. Mein Körper beginnt leise vor sich hinzubeben. Ich schwitze. Ein unangenehmes Gefühl, das sich mit Lichtgeschwindigkeit in einem ausbreitet; es ähnelt einem Bedrängnis und ruft den Wunsch hervor, sofort zu gehen.

Nach dem Verschwinden von Werkbegriff und Autor will sich jetzt auch noch die Betrachterin aus dem Staub machen. Doch wie gelingt ein diskreter Abgang? Das achtseitige Skript in Dialogform bietet realistische und fiktive Möglichkeiten zur Flucht aus dem Ausstellungsraum.