Als Tarnung studierte sie einfach weiter (2013-17)

 


 

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Bunkerführung Documenta 13, 2012, Foto: Dorothea Zeyringer

 


 

Performatives Untergraben als phantomare Strategie – Unabhängig von Erfolg und kuratorischer Auswahl habe ich entschieden, eine Documenta 14-Teilnehmerin zu werden. Durch einen Tunnel werde ich am 10.6.2017, dem Tag der Eröffnung der Documenta, mein Kunstwerk auf die Karlsaue – die „Documenta-Wiese“ – katapultieren. Neben dem vertikalen Erdkilometer von Walter de Maria besitzt die Karlsaue nun noch ein weiteres unterirdisches Werk.

Während der bisherigen Planung ist eine Assoziationskette – ähnlich einer Mind-Map – entstanden, die von der zentralen Idee der „Untergrabungskunst“ ausgeht und sich innerhalb der Koordinaten „Tarnung“, „Tunnel“, „Karlsaue“ und „Documenta“ bewegt.

Das performative Untergraben ist eine phantomare Strategie, die Performance als Methode des Widerstandes und der Selbstermächtigung nutzt. Diese Methode greift Normalität als Tarnungs- und Täuschungsmanöver auf. Die „Performance des Alltags“ kann wiederum genutzt werden, um undercover zu arbeiten, frei nach der VE-Strategie „nach außen als Zivilperson auftreten und unter einer auf Dauer angelegten, falschen Identität leben“.

 


 

Aha

 


 

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Karlsaue Google Maps
Einbruch in Volksbank Berlin Steglitz, 2013

 


 

Recherche als Touristin: 3. Mann-Tour/Wien; Mauerdurchbrüche-Tour/Berlin, 2013; Video/Fotos: Marie Klein

 



 

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