Aura undercover (2016)


AUSSTELLUNGSKONZEPT

Ein Ausstellungsraum muss viel aushalten. In ihm wird installiert und performt, Ausstellungen werden eröffnet, Kontakte geknüpft, man zeigt sich und man zeigt Kunst. Hier treffen sich Erfolg und Niederlage, Begeisterung und Langeweile, Gunst und Missgunst. Der Ausstellungsraum kann sich nicht zurückziehen. Er ist ein Archiv.

Verändert sich ein Ausstellungsraum durch die permanente Einwirkung künstlerischen Ausdrucks? Gegenstand der Untersuchung ist der Kunstraum Niederoesterreich selbst. Er eignet sich geradezu exemplarisch für Überlegungen, welchen Einfluss unterschiedliche Verwendungsweisen auf Räume haben: Bei archäologischen Ausgrabungen im Palais Niederösterreich wurden Relikte römischer Besiedelung freigelegt.

Ist die Geschichte eines Raumes fassbar, die vielen Emotionen und Schichten der Nutzung? Um an diese ephemeren und schwer fassbaren Phänomene heranzukommen, greifen die Kuratorinnen zu ungewöhnlichen Mitteln, die in der Folge Teil der künstlerischen Auseinandersetzung werden: Im Sommer 2016 nahmen zwei EnergetikerInnen eine geomantische Energiefeldvermessung im Kunstraum vor.

Das Resultat der Untersuchungen bildet den Ausgangspunkt einer performativen Interaktion des Ortes mit all jenen, die an der Ausstellung beteiligt sind: Künstler_innen, Besucher_innen, Historiker_innen, Energetiker_innen.

Das Projekt war Teil der Performancereihe meanwhile… im Kunstraum Niederoesterreich, 2016

Teilnehmende KünstlerInnen:
Cornelia Fachinger, Remigius Gnetner/Janine Maria Schneider, Lena Lieselotte Schuster, Barbara Herold, S_A_R Projektbüro:, Lisa Biedlingmaier, Frédéric Ehlers, Moritz Finkbeiner, Hannah Mevis, Martina Wegener, Georg Winter

Kuratorische Zusammenarbeit mit Cornelia Fachinger

 


energiefelder


ENERGETISCHE UNTERSUCHUNG DES KUNSTRAUM NIEDEROESTERREICH
Während ihrer Untersuchung des Kunstraum Niederoesterreich am 20.05.2016 konnten Lydia Gruber, Energetikerin, und Reinhard Bergmann, Geomant, den Raum nicht exakt vermessen, da sie vermehrt auf störende Energien gestoßen waren. Daraufhin führte Lydia Gruber eine energetische Reinigung des Raumes durch.

„ […] Wir bitten die weiße Flamme, diese Räumlichkeiten vollständig von Manipulations-Energien, von Erpressung, von Korruption und Bestechung zu reinigen. Und auch alle Leid-Energien, die noch an diesem Ort von früher sind, auflösen. Bitte eine energetische Bodenplatte einziehen, so dass diese destruktiven Energien nicht mehr nach oben können. Auflösen von Pakten und Verträgen mit dunklen Wesenheiten, die hier in diesen Räumlichkeiten geschlossen wurden, oder diesen Raum vom oberen Stock beeinflussen. Diesen Raum vollständig von diesen Energien befreien. Alle Wesenheiten der Dunkelheit, auch archontische Wesen, Dämonen, Geister haben keinen Zutritt mehr zu diesem Kunstraum und den dazugehörigen Büros. Dieser Bereich der KünstlerInnen ist vollständig frei von diesen Energien. Jetzt und da und in Zukunft.

Ich bitte die geistige Welt, diese Räume zu schützen und zu versiegeln. An den Ecken, Fenstern und Türen Lichtsäulen montieren, installieren, sodass Energien von außen, die hier schaden wollen, keinen Zutritt haben. Alle Menschen, die diese Räume besuchen und negative Wesenheiten mitbringen, müssen sie draußen an den Lichtsäulen abstreifen. Diese Wesenheiten dürfen sich nicht an andere Personen haften, sondern müssen mit ihren eigenen BesitzerInnen wieder mitgehen. Diese Energien, die wir jetzt hinausbefördert haben, ersetzen durch Freude, Inspiration und Leichtigkeit. Diesen Raum mit Licht und Energie in einer hohen Frequenz auffüllen. Diese Raumenergie auf 8000 Bovis-Einheiten erhöhen. Jetzt.“

 


 

seelenfaenger

 


 

Neben der Vermessung von Curry- und Hartmanngitter wurden folgende radiästhetischen Gegebenheiten festgestellt:

• Im gesamten Mittelbereich des Kunstraums gibt es leichte Energiewirbel. Diese entstehen, da durch die Amputation der Säulen in den 1960ern die Energie des Gebäudes nicht mehr störungsfrei fließen kann.

• Im Bereich der Infolounge gibt es einen Energiestau, der das Gefühl einer leichten Steigung vermittelt.

• Im grünen Bereich ist die Energie belebend und fördert die Kommunikation. Eine Messung ergibt eine Intensität von rund 9500 Bovis.

• Eine sehr dominante männliche Energie ist im roten Bereich zu spüren. Der Ursprung dieser Energie geht von den Wappen im alten Deckenfresko aus. Selbst die Rose, die das Mars-Venus-Prinzip in sich trägt, wurde hier in eine männliche Form (Viereck) gebracht. Das Symbol rechts davon ist ein Hinweis auf eine Verbindung zum Mithraskult (5. Einweihungsstufe). Viele Besucher werden hier eine innere Unruhe spüren und den Bereich rasch wieder verlassen.

• Die durch den Kunstraum verlaufende wasserführende Zone (umgangssprachlich Wasserader) ist linksdrehend. Eine rechtsdrehende Polarisation wirkt anregend, eine linksdrehende dämpfend oder beruhigend.

 


 

curry

 


 

hartmann

 


 

wasser

 


 

Aus dem geomantischen Befund des Kunstraum Niederoesterreich von Lydia Gruber und Reinhard Bergmann: www.l3.or.at